Investments – Schaffner & Partner http://uyu.local Financial Group Fri, 07 Apr 2023 00:28:00 +0000 de-CH hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 http://uyu.local/wp-content/uploads/2024/09/cropped-Favicon-2-32x32.png Investments – Schaffner & Partner http://uyu.local 32 32 Die höchsten Zinsen und besten Tipps zur Festgeldanlage http://uyu.local/die-hoechsten-zinsen-und-besten-tipps-zur-festgeldanlage/ http://uyu.local/die-hoechsten-zinsen-und-besten-tipps-zur-festgeldanlage/#respond Fri, 07 Apr 2023 00:28:00 +0000 https://new-template.local/?p=1787 […]]]>
Festgeld ist eine starke Alternative zum klassischen Sparbuch. In unserem Festgeldvergleich haben wir verschiedene Angebote auf Herz und Nieren geprüft und die höchsten Zinsen für Sie aufgespürt. Wir zeigen Ihnen, wo Sie das beste Festgeldkonto finden und was Sie bei Festgeld unbedingt beachten sollten. Zunächst sehen Sie, wo Sie aktuell die höchsten Festgeldzinsen erhalten. Gleich zu Beginn lesen Sie die besten Tipps und erhalten Antworten auf die wichtigsten Fragen!

FESTGELDVERGLEICH – DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Bei einem Festgeldkonto legen Sie für eine gewisse Zeit Geld fest an, Sie können also nicht darüber verfügen.
Festgeld ist perfekt geeignet als mittelfristige Geldanlage. Das beste Festgeldkonto bietet viel Sicherheit bei attraktiven Zinsen. Aber: Nicht jedes Festgeld-Angebot ist immer sinnvoll.
In unserem Festgeldvergleich finden Sie das passende Angebot mit den höchsten Zinsen und präsentieren spannende Alternativen.
Tipp: Eröffnen Sie ein Festgeldkonto nur bei Banken aus Ländern, deren Wirtschaftskraft von Rating-Agenturen als gut eingestuft werden.

WIE FUNKTIONIERT FESTGELD?

Beim Festgeld legen Sparer ihr Geld für einen vereinbarten Zeitraum an. Die Bank bietet im Gegenzug einen bestimmten Zinssatz an, der – je nach Anlagesumme und Laufzeit – höher oder niedriger ausfällt. Entscheiden Sie sich für ein Festgeldkonto, dann entscheiden Sie sich auch dafür, auf Ihr Geld für den vereinbarten Zeitraum zu verzichten. Eine vorzeitige Kündigung ist in der Regel nicht möglich, schließlich legen Sie Ihr Geld auf einem Festgeldkonto fest an.

Auf einem Festgeldkonto sollten Sie deshalb nur Beträge anlegen, die Sie für den ausgewählten Zeitraum nicht benötigen. Flexible Auszahlungen wie bei Tagesgeld sind also nicht möglich, dafür erhalten Sie in der Regel deutlich höhere Zinsen. Über die Höhe der Zinsen entscheidet – sowohl bei Tagesgeld als auch bei Festgeld – die allgemeine Zinsentwicklung. Dieses Zinsniveau gibt die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihren Leitzinsen vor.

Wichtig: Die Zinshöhe Ihrer Festgeldanlage können Sie als Sparer auch selbst mitbestimmen: Je länger Sie Ihr Geld fest anlegen, desto höher sind normalerweise auch die Zinsen.

LAUFZEITEN BEI FESTGELDANLAGEN

Banken und Sparkassen bieten bei Festgeld Anlagezeiträume von einem Monat bis hin zu zehn Jahren. Wir raten derzeit aufgrund der hohen Inflationsrate zu kürzeren Laufzeiten bis drei Jahre, da die Entwicklung der Zinsen momentan sehr dynamisch ist.

Damit Sie Ihr Geld nicht gerade dann für einen langen Zeitraum fest angelegt haben, wenn die Zinsen wieder steigen, raten wir Ihnen zu einer Anlagezeit von maximal 12 bis 24 Monaten. Ab einer Festgeldanlage von mehr als vier Jahren wirkt sich die Laufzeit in der Regel übrigens kaum oder gar nicht mehr auf die Zinshöhe aus.

DIE VOR- UND NACHTEILE VON FESTGELD

Beim Festgeld steht, das ist ein großer Vorteil gegenüber einem Tages­geldkonto, der Zins­satz über die gesamte Lauf­zeit fest. Das macht die Festgeldanlage deutlich besser planbar als beispielsweise ein Börseninvestment oder die Anlage auf einem Tagesgeldkonto.

Dies kann aber auch Nachteile haben: Steigen die Zinsen während Ihr Geld fest angelegt ist, dann können Sie das Geld nicht in eine besser verzinste Anlage umschichten. Zwar bieten einige Banken an, das Festgeldkonto frühzeitig aufzulösen, das hat allerdings hohe Zinsverluste zur Folge. Festgeld ist eben relativ unflexibel – das ist der Preis, den Sparer für eine höhere und garantierte Rendite zahlen müssen.

Zwischenfazit: Festgeld ist ebenso sicher wie ein Tagesgeldkonto, aber deutlich unflexibler. Dafür erhalten Sparer höhere Zinsen. Diese können Sie selbst über Laufzeit und Anlagesumme beeinflussen.

FESTGELD – SICHER UND GUT VERZINST

Die Zinsen sind beim Festgeld vergleichsweise hoch. Bereits ab einer Laufzeit von einem Jahr wirft eine Festgeldanlage in der Regel höhere Zinsen ab als ein Tagesgeldkonto. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren belohnen einige Anbieter ihre Kunden mit 0,85 Prozent Zinsen – in unserem Festgeldvergleich weiter unten finden Sie unsere Empfehlungen.

Ein Festgeldkonto überzeugt neben akzeptablen Zinsen vor allem in punkto Sicherheit: Die Verzinsung ist über die Laufzeit stabil, die Investition exakt planbar und das angelegte Kapital ist darüber hinaus über die Einlagensicherung vor eventuellen Zahlungsausfällen der Bank geschützt.

Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) sichert Einlagen bis 100.000 Euro pro Person und Bank ab. Privatbanken, die zusätzlich dem Sicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) angehören, schützen sogar Einlagen in Millionenhöhe. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter einlagensicherung.de.

Bei Banken mit Sitz im EU-Ausland sind dank der staatlichen Einlagensicherung der Europäischen Union ebenfalls bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank abgesichert. Staaten, die zwar Teil der EU sind, nicht aber die Gemeinschaftswährung Euro nutzen, können Ausnahmen bilden.

Wichtig: Großbritannien entschädigt den Gegenwert von 85.000 Pfund, was Anfang April 2023 einem Gegenwert von etwas weniger als 100.000 Euro entsprach. Auch die schwe­dische Einlagensicherung schützt bei einer Bankenpleite nur 1.050.000 Kronen ab. Anfang April 2023 entsprach dies einem Gegenwert von ungefähr 92.000 Euro.

Tipp: Legen Sie maximal 100.000 Euro auf Sparkonten der schwedischen Geldinstitute Hoist Finance, Nordax Bank, Klarna Bank oder TF Bank an und behalten Sie den Wechselkurs zwischen Schwedischen Kronen und Euro im Auge.

ALTERNATIVE ODER ERGÄNZUNG: FESTGELD VS. CROWDINVESTING

Ein Festgeldkonto bietet sich für Sparer an, die auf der Suche nach einer sicheren Geldanlage sind und ihr Geld über einen längeren Zeitraum fest anlegen können. Unser Festgeldvergleich zeigt zwar, dass die Zinsen auf einem Festgeldkonto höher sind als auf einem Tagesgeldkonto. Dennoch erhalten Sparer auf Ihren Festgeldkonten bei seriösen Anbietern zurzeit trotzdem nur weniger als zwei Prozent Zinsen pro Jahr.

Auf der Suche nach renditestarken Investments entscheiden sich viele daher immer öfter für eine Geldanlage an der Börse als Alternative oder Ergänzung zum sicheren Festgeld. Darüber hinaus sind weniger bekannte Anlage­möglich­keiten, wie beispielsweise das Crowdinvesting, ebenfalls einen Blick wert.

Das Konzept des Crowdinvestings ist einfach: Mehrere Investoren (die sogenannte Crowd) finanzieren gemeinsam ein ausgewähltes Projekt und erhalten für Ihre Investition eine finanzielle Beteiligung. Dieses Projekt reicht vom einfachen Start-Up bis hin zu Immobilienvorhaben oder ökologischen Projekten.

Ein Immobilien-Crowdinvestment ist aufgrund der steigenden Nachfrage nach Wohnraum interessant und kann beispielsweise über Vermittlungsplattformen wie Bergfürst*Zinsbaustein* und Exporo realisiert werden. Spannende Start-Up Investitionsmöglichkeiten finden Sie unter anderem bei Companisto*.

Tipp: Vergleichen Sie die verschiedenen Anbieter im Hinblick auf mögliche anfallende Kosten, die Höhe der Mindestbeteiligungssumme und die Beteiligungslaufzeit, wenn Sie sich für ein solches Investment entscheiden.

Wichtig: Im direkten Vergleich mit der Geldanlage auf einem Festgeldkonto stechen beim Crowdinvesting die höheren Zinsen und die flexiblen Laufzeiten hervor. Allerdings bestehen zwischen diesen beiden Formen des Vermögens­aufbaus auch starke Unter­schie­de im Hin­blick auf die Sicher­heit Ihres Kapitals. Seien Sie sich bewusst, dass beim Crowdinvesting (ähnlich wie bei vielen Börseninvestments) immer das Risiko eines Total­verlustes besteht. Wer Crowdinvesting als Investment­alternative in Betracht zieht, sollte mit Ver­lusten umgehen können und für den Vermögensaufbau zusätz­lich alter­native Mög­lich­kei­ten der Geld­anlage nutzen.

SO HABEN WIR FESTGELDANLAGEN VERGLICHEN

Ob die Einlagensicherung in allen Ländern wirklich funktioniert, ist fraglich. Bei einer schweren Systemkrise im Bankensektor dürften nicht alle Bankeinlagen geschützt sein, vermutlich würden dann auch die Sicherungssysteme in Deutschland an ihre Grenzen stoßen. Sie sollten ihr Geld deshalb immer nur bei soliden Banken in zahlungskräftigen Ländern anlegen – nur so gehen Sie wirklich auf Nummer sicher.

In unseren Festgeldvergleich ist deshalb auch die Bonität der Geldinstitute eingeflossen. Grundlage für unsere Bewertung sind die Ratings der drei wichtigsten Agenturen Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch sowie der Sitz der Geldinstitute.

Unsere Empfehlung: Wir raten nur zu Banken, die neben einem guten Rating gleichzeitig ihren Sitz in einem wirtschaftlich soliden Land haben, zum Beispiel in Deutschland oder in Frankreich.

Bevor Sie sich unseren Vergleich näher betrachten und ein Festgeldkonto eröffnen, sollten Sie die wichtigsten Regeln der Geldanlage beachten: Die Rückzahlung von Schulden sollte immer Priorität haben, denn: In der Regel sind die Zinsen, die Sie für Ihre Festgeldanlage bekommen, niedriger als die, die Sie für bestehende Kredite bezahlen müssen. Und: Legen Sie nur das Geld fest an, auf das Sie wirklich verzichten können. Sie sollten immer noch Rücklagen oder zumindest einen „Notgroschen“ haben, falls unvorhergesehene Ausgaben nötig werden, zum Beispiel für die Reparatur Ihres Autos. Mehr Tipps zu Ihren Finanzen erhalten Sie in unserem Ratgeber Geldanlage.

FESTGELDANGEBOTE BEI INTERNETPORTALEN: OFT NICHT EMPFEHLENSWERT

Bei unserem Festgeldvergleich haben wir Folgendes festgestellt: Nicht jedes Angebot ist tatsächlich empfehlenswert, so verlockend es auf den ersten Blick auch klingen mag. Vor allem Tagesgeld- oder Festgeldanlagen, für die Direktbanken und Internetportale werben, sollten Sie immer auf Sicherheitsaspekte überprüfen und sich nicht von hohen Zinsversprechen blenden lassen.

Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox bieten oft viele verschiedene Banken aus vielen verschiedenen Ländern. Leider führen die Portale auch Geldinstitute auf, die es aufgrund unserer strengen Auswahlkriterien nicht in die Auswahl schaffen: Beispielsweise tauchen bei den Portalen immer wieder die Ferratum Bank und Fimbank aus Malta, die rumänische Alpha Bank und die lettische Rietumu Bank auf. Auch wenn letztgenannte Bank von Check24 in der Kategorie „Festgeld ohne Mindestanlage“ gar als „Leistungs-Empfehlung“ ausgezeichnet wird, raten wir von diesen Banken ab. Wir stufen eine Anlage dort nicht als ausreichend sicher ein, unter anderem wegen der Länderratings: Lettland erhält bei Standard & Poors das Rating „A+“ und Malta nur das Rating „A-“, Rumänien gar nur ein „BBB-“ (Stand: 01. Juli 2021).

Auch von Festgeldangeboten aus Liechtenstein raten wir ab. Das Land ist kein Mitglied der Europäischen Union und im Fall einer Bankenpleite erhalten Einleger 100.000 Schweizer Franken – das ist deutlich weniger als 100.000 Euro.

FESTGELD-VERGLEICH: UNSERE AUFNAHMEKRITERIEN

Die Bonität der Geldinstitute muss stimmen. Banken aus Ländern, die nicht von allen drei großen Ratingagenturen Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch positiv bewertet wurden, schaffen es nicht in den Test.
Institute, die ihren Sitz nicht in wirtschaftlich starken Ländern haben, erfüllen nicht unsere strengen Aufnahmekriterien für den Festgeldvergleich.
Institute, bei denen bei einer Zahlungsunfähigkeit Einlagen möglicherweise nicht gesichert sind, schließen wir aus unserem Festgeldvergleich ebenfalls aus.
In unseren Festgeld-Vergleich schaffen es auch keine Banken, bei denen es berechtigte Zweifel am Erfolg ihres Geschäftsmodells gibt. Gleiches gilt, wenn sich in der jüngeren Vergangenheit Verluste häuften.
Wir haben in unserem Test außerdem keinen Platz für Banken, deren Service nicht zufriedenstellend ist. Das können unzureichende Kontaktmöglichkeiten sein, aber auch «Fallen im Kleingedruckten».

BANKEN VERLANGEN IN DER REGEL EINE MINDESTANLAGE

In der Regel müssen Sie beim Festgeld einen Mindestbetrag anlegen. Die Mehrheit der Banken und Sparkassen verlangen eine Mindestanlage von 1.000 und 2.000 Euro, bei einigen Instituten müssen Sparer sogar mindestens 10.000 Euro anlegen. Diese Mindestanlage ist in der Regel unabhängig von der Laufzeit und von der Zinshöhe.

Einige (wenige) Anbieter machen keine Vorgaben für die Höhe Ihrer Einlage, Sie als Sparer können diese Festgeldkonten mit einem beliebigen Betrag führen. Bedenken Sie jedoch, dass sich die Zinserträge (und damit der Erfolg der Anlage) an der Höhe Ihres Kapitals bemessen.

In unserem Vergleich von Festgeldanlagen haben wir die Höhe der Zinsen in den Vordergrund gestellt. Wie Sie aber bereits zu Beginn dieses Artikels festgestellt haben, weisen wir die Höhe der Mindestanlage trotzdem in unserem Festgeldvergleich aus – so können Sie schnell das passende Angebot für sich und Ihre Anlageziele herausfiltern.

FESTGELD MIT DEN HÖCHSTEN ZINSEN

Für das beste Festgeldangebot ist die Zinshöhe im Verhältnis zur Mindestanlagezeit entscheidend, welche Rendite erhalte ich als Anleger also über welche Laufzeit. Im Folgenden haben wir die Angebote mit den höchsten Zinsen ausführlich unter die Lupe genommen.

WAS IST EIGENTLICH ZINSPILOT?

Die Zinsplattform zinspilot.de* vermittelt Tagesgeld- und Festgeldangebote von Banken in Deutschland und Europa. Der Blick auf diese Angebote lohnt sich, da viele Banken oft nur Niedrigzinsen anbieten.

Zinspilot kooperiert mit der hamburgischen Privatbank Sutor Bank. Dort müssen Sparer zunächst ein Verrechnungskonto einrichten.

Sobald das Verrechnungskonto eingerichtet ist, können Sie die Bank für Ihr Tagesgeld- oder Festgeldkonto auswählen – ein weiteres Konto müssen Sie nicht eröffnen.

Die Bedingungen für die Einlagensicherung gelten bei der Bank, bei der Sie das Geld letztlich anlegen. Da zinspilot.de* auch Banken aus Ländern aufführt, deren Wirtschaftskraft von Rating-Agenturen oft als schlecht eingestuft werden, sollten Sie Ihren Anbieter sorgsam auswählen.

DIE BESTEN FESTGELDZINSEN – EIN JAHR LAUFZEIT

CRÉDIT AGRICOLE

Die französische Crédit Agricole* bietet Sparern bei einer Anlagedauer von einem Jahr 3,10 Prozent Zinsen p.a. auf das Festgeld. Der Anlagebetrag muss sich zwischen 5.000 und 500.000 Euro befinden. Die Zinsen werden jährlich auf das gewählte Referenzkonto ausgezahlt. Das angelegte Kapital ist über die französische Einlagensicherung bis zu 100.000 EUR nach EU-Richtlinie abgesichert.

YOUNITED CREDIT

Bei der französischen Younited Credit* gibt’s im April 23 Zinsen in Höhe von 2,95 Prozent p. a. Die Younited Credit fordert eine Mindesteinlage in Höhe von 2.000 Euro, Sparer können bis zu 100.000 Euro anlegen.

Wichtig: Anleger sollten beachten, dass es bei der Younited Credit nicht möglich ist, einen Freistellungsauftrag zu hinterlegen. Die Zinsen müssen also in der Steuererklärung angegeben werden.

KLARNA BANK

Bei einer Laufzeit von einem Jahr erhalten Anleger bei der schwedischen Klarna Bank* 2,57 Prozent Zinsen p.a. Anleger sollten die Mindesteinlage von 5.000 Euro beachten. Die Maximaleinlage beläuft sich bei der Klarna Bank auf 500.000 Euro.

Wichtig: Die schwedische Einlagensicherung sichert einen Betrag von 1.050.000 SEK ab. Dies entspricht aktuell (Stand: April 2023) nur annähernd der Einlagensicherung der Euroländer in Höhe von 100.000 Euro. Sparer sollten deshalb immer das Währungsrisiko im Hinterkopf behalten.

SWK BANK

Die SWK Bank* bietet bei einem Jahr Laufzeit 2,55 Prozent Zinsen, die jährlich auf Ihr Online-Sparkonto bei der SWK Bank überwiesen werden. Die deutsche Bank ist damit in dieser Kategorie unse­res Festgeld­vergleichs unter den besten getesteten Geldinstituten. Zusätzlich akzeptiert die SWK Bank Anlagen bis zu einem Betrag von 250.000 Euro. Sie müssen mindestens 10.000 Euro fest anlegen und die Einlagensicherung beträgt 100.000 Euro.

DIE BESTEN FESTGELDZINSEN – ZWEI JAHRE LAUFZEIT

CRÉDIT AGRICOLE

Crédit Agricole* hat auch bei einem Anlagezeitraum von zwei Jahren die Nase vorn. Das französische Bankhaus verzinst das Guthaben der Sparer in dieser Kategorie mit starken 3,50 Prozent p.a.

YOUNITED CREDIT

Die französische Younited Credit* bietet auch bei einer zweijährigen Laufzeit attraktive Festgeldzinsen. Für Sparer gibt es jährlich einen Zins in Höhe von 3,25 Prozent, die Mindesteinlage beträgt auch hier 2.000 Euro.

KLARNA BANK

Das schwedische Kredit­institut bietet mit 2,92 Prozent p.a. vergleichbar hohe Zinsen. Klarna Bank* bietet – wie bereits oben erwähnt – das Festgeld­konto ab einer Anlagesumme von 5.000 Euro an.

SWK BANK

In unserem Vergleich der besten Festgeld­konten für einen Anlage­zeitraum von zwei Jahren schneidet die deutsche SWK Bank* ebenfalls gut ab. Das Kredit­institut bietet mit 2,75 Prozent jährlichen Zinsen ein äußerst attraktives Angebot in dieser Kate­gorie. SWK Bank* bietet das Festgeld­konto ab einer Anlagesumme von 10.000 Euro an.

DIE BESTEN FESTGELDZINSEN – DREI JAHRE LAUFZEIT

CRÉDIT AGRICOLE

Bei der französischen Crédit Agricole* erhalten Anleger 3,60 Prozent Zinsen p.a. auf das Festgeld. Anleger sollten beachten, dass eine Mindesteinlage von 5.000 Euro erforderlich ist. Wie in unserem Test ersichtlich wird, erhalten Sie bei der Crédit Agricole bei einem Anlagezeitraum von zwei Jahren ebenfalls jährlich 3,30 Prozent Zinsen. Wenn Sie also eine kürzere Anlagedauer bevorzugen, um flexibler zu sein, können Sie das bei der Crédit Agricole zu den gleichen Konditionen.

YOUNITED CREDIT

Für eine Festgeldanlage über drei Jahre erhalten Sie bei der Younited Credit* 3,35 Prozent Zinsen pro Jahr – das reicht auch in dieser Kategorie für Platz eins.

KLARNA BANK

Mit einem Festgeldkonto bei der Klarna Bank* erhalten Sie als Sparer bei einer Laufzeit von drei Jahren 2,92 Prozent Zinsen pro Jahr. Damit bietet die schwedische Bank im Test der besten Festgeldkonten für eine Laufzeit von drei Jahren ebenfalls attraktive Konditionen. Die Klarna Bank akzeptiert – wie bereits erwähnt – Anlagesummen bis 500.000 Euro und überweist die Zinsen jährlich.

SWK BANK

Mit einem Festgeldkonto bei der SWK Bank* erhalten Sie als Sparer bei einer Laufzeit von drei Jahren 2,80 Prozent Zinsen pro Jahr.

DIE BESTEN FESTGELDZINSEN – VIER JAHRE LAUFZEIT

CRÉDIT AGRICOLE

Die Crédit Agricole* bietet Kunden 3,60 Prozent Zinsen p.a. bei einer Laufzeit von vier Jahren. Die Zinsen werden bei diesem Festgeldkonto jährlich auf das selbstgewählte Referenzkonto ausgezahlt.

YOUNITED CREDIT

Auf dem ersten Platz mit einem Zinssatz von 3,45 Prozent p.a. landet die Younited Credit* im Festgeldzins-Vergleich bei einer vierjährigen Laufzeit. Auf das Younited Credit-Festgeldkonto können maximal 100.000 Euro eingezahlt werden.

KLARNA BANK

Die schwedische Klarna Bank* bietet bei einer vierjährigen Laufzeit das Festgeldkonto mit etwas niedrigeren Zinsen als der französische Konkurrent. Hier sind es 2,92 Prozent p.a.

SWK BANK

2,83 Prozent Zinsen erhalten Festgeldsparer bei der SWK Bank* für eine Anlagedauer von vier Jahren. Sie verlangt – wie in allen anderen Kategorien auch – eine Mindestanlagesumme von 10.000 Euro.

DIE BESTEN FESTGELDZINSEN – FÜNF JAHRE LAUFZEIT

CRÉDIT AGRICOLE

Die höchsten Zinsen in unserem Festgeldvergleich erhalten Sie bei Crédit Agricole*. Diese bietet Kunden 3,60 Prozent Zinsen p.a. bei einer Laufzeit von fünf Jahren. Bei diesem Festgeldkonto sind Anlagen zwischen 5.000 und 500.000 Euro möglich.

YOUNITED CREDIT

Für Anleger, die bereit sind Kapital für fünf Jahre anzulegen, ist die Younited Credit* eine attraktive Möglichkeit dies zu tun. Die Zinsen bei einer fünfjährigen Festgeldanlage betragen 3,50 Prozent.

SWK BANK

Bei der SWK Bank* erhalten Sparer bei einem gewählten Anlagehorizont von fünf Jahren Zinsen in Höhe von 2,83 Prozent p.a.

FESTGELDKONTO ERÖFFNEN – DAS SOLLTEN SIE TUN

1
Errechnen Sie, wieviel Geld Ihnen zur Festgeldanlage zur Verfügung steht.
2
Prüfen Sie, wie lange Sie auf das Geld verzichten können. Wie Sie die Höhe Ihres Anlagekapitals am besten errechnen, haben wir für Sie im Ratgeber Geldanlage ganz einfach beschrieben.
3
Suchen Sie eine Bank, die die besten Zinsen für Ihre Anlagestrategie bietet.
4
Entscheiden Sie sich erst dann zur Anlage via Festgeld, wenn Sie das Festgeldangebot zu Ihrem Anlageziel passt.

*Das bedeutet das Sternchen: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Wir wollen so möglichst vielen Menschen helfen, eigenständig Vermögen aufzubauen und in Finanzfragen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Damit unsere Informationen kostenlos abrufbar sind, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet. Diese sogenannten Affiliate Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen. Geld bekommt die finanzen.net GmbH, aber nie der Autor individuell, wenn Leser auf einen solchen Link klicken oder beim Anbieter einen Vertrag abschließen. Ob die finanzen.net GmbH eine Vergütung erhält und in welcher Höhe, hat keinerlei Einfluss auf die Produktempfehlungen. Für die Ratgeber-Redaktion ist ausschließlich wichtig, ob ein Angebot gut für Anleger und Sparer ist.

🌳Das bedeutet das Bäumchen: Anlageprodukte, die im Sinne des Emittenten als nachhaltig klassifiziert werden, zeichnen wir mit einem Bäumchen-Symbol aus.

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Einlegerschutz bei Banken und Wertpapierhäusern http://uyu.local/einlegerschutz-bei-banken-und-wertpapierhaeusern/ http://uyu.local/einlegerschutz-bei-banken-und-wertpapierhaeusern/#respond Fri, 07 Apr 2023 00:25:48 +0000 https://new-template.local/?p=1783 […]]]>
Die Einlagensicherung dient dem Schutz von Kontoguthaben von Kundinnen und Kunden (Einlagen) bei Eintritt einer Insolvenz von bewilligten Banken und Wertpapierhäusern. Die Einlagensicherung sichert Einlagen bis zu einem maximalen Betrag von insgesamt 100’000 Franken je Kundin oder Kunde und Bank oder Wertpapierhaus.

Wird über eine Bank oder ein Wertpapierhaus der Konkurs eröffnet oder eine Schutzmassnahme nach Art. 26 Abs. 1 lit. e-h BankG angeordnet, so verlieren die Einleger und Einlegerinnen Zugriff auf ihre Kontoguthaben (Einlagen). Die Einlagen fallen in die Konkursmasse und würden ohne Einlagensicherungssystem erst mit der Verteilung des Konkurserlöses und allenfalls nur zu einem Teil gedeckt. Das Einlagensicherungssystem hingegen stellt sicher, dass Einlagen bis zum Maximalbetrag von insgesamt 100’000 Franken je Gläubigerin und Gläubiger innert kurzer Frist ausbezahlt werden. Damit soll verhindert werden, dass die Einlegerinnen und Einleger, weil sie um die Sicherheit ihrer Gelder fürchten, diese bei ihrer Bank abziehen und es so zu einem Bankensturm kommt.

Funktionsweise des Einlegerschutzes

Der Schweizer Einlegerschutz beruht auf einem dreistufigen System:

  1. Als privilegierte Einlagen gelten Guthaben bei in- und ausländischen Geschäftsstellen von Schweizer Banken und Wertpapierhäusern bis maximal 100’000 Franken je Gläubigerin und Gläubiger (Art. 37a BankG). Diese privilegierten Einlagen werden zunächst aus den verfügbaren liquiden Mitteln des konkursiten Instituts und ausserhalb des konkursrechtlichen Kollokationsverfahrens ausbezahlt.
  2. Soweit die liquiden Mittel nicht zur Deckung ausreichen, finanziert die esisuisse, der Träger der Einlagensicherung, die Auszahlung der Einlagen bei schweizerischen Geschäftsstellen bis maximal 100’000 Franken je Gläubigerin und Gläubiger. Die Leistungsverpflichtung von esisuisse ist gesetzlich auf 6 Milliarden Franken beschränkt.
  3. Sofern die privilegierten Einlagen nicht bereits an die Einlegerinnen und Einleger ausbezahlt wurden (Stufe 1 oder 2), werden sie bis zu einem Höchstbetrag von 100’000 Franken in der zweiten Konkursklasse kolloziert. Die Auszahlung der privilegierten Einlagen erfolgt dann erst mit der Verteilung des Konkurserlöses und allenfalls nur zu einem Teil. Das Konkursprivileg gilt neben den oben erwähnten privilegierten Einlagen zusätzlich auch für Forderungen von Bankstiftungen der beruflichen Vorsorge (sogenannte Säule-3a-Guthaben) sowie von Freizügigkeitsstiftungen (als privilegiert gelten insgesamt 100’000 Franken pro Vorsorgenehmerin und -nehmer).

Weitergehende nützliche Hinweise zum Einlegerschutz liefern die Fragen und Antworten von esisuisse.

Selbstregulierung und esisuisse

Der privatrechtlich organisierte Verein «esisuisse» ist der Träger der Einlagensicherung. «esisuisse» ist die Selbstregulierung der Banken und Wertpapierhäuser zur Einlagensicherung und existiert seit 2005 (bis 2014 mit Namen «Einlagensicherung der Schweizer Banken und Effektenhändler (ESI)»). Alle bewilligten Institute, die über gesicherte Einlagen verfügen, sind verpflichtet, sich dieser Selbstregulierung anzuschliessen.

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Consorsbank macht Ernst: Ab sofort deutlich mehr Zinsen für Tagesgeld http://uyu.local/consorsbank-macht-ernst-ab-sofort-deutlich-mehr-zinsen-fuer-tagesgeld/ http://uyu.local/consorsbank-macht-ernst-ab-sofort-deutlich-mehr-zinsen-fuer-tagesgeld/#respond Fri, 07 Apr 2023 00:22:53 +0000 https://new-template.local/?p=1780 […]]]> Die Consorsbank hat den Zinssatz für das Tagesgeldkonto angehoben.

Die Consorsbank zahlt ab sofort mehr Zinsen für das Tagesgeld. Die Direktbank hat den Zinssatz für Neukunden von zuvor 2,10 Prozent deutlich auf nun 2,40 Prozent angehoben. Der Zinssatz gilt für eine Dauer von sechs Monaten und für einen Betrag von bis zu einer Million Euro. Beträge, die darüber hinausreichen, werden mit 0,60 Prozent verzinst. Dieser Satz gilt auch für Bestandskunden. Die Zinsen werden vierteljährlich zum 31.03., 30.06., 30.09. und 31.12. gut geschrieben, die Gutschrift erfolgt auf das Tagesgeldkonto.

Die Consorsbank gehört zur Großbank BNP Paribas und unterliegt der französischen Einlagensicherung Fonds de Garantie des Dépôts et de Résolution (FGDR), die gemäß der EU-Richtlinien pro Kunde Einlagen in einer Höhe von 100.000 Euro absichert. Darüber hinaus ist die Consorsbank freiwilliges Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e. V. (BdB) und sichert so  auch Einlagen, die über 100000 Euro reichen, ab.

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BNP Paribas erzielt Rekordgewinn und kündigt milliardenschweren Aktienrückkauf an http://uyu.local/bnp-paribas-erzielt-rekordgewinn-und-kuendigt-milliardenschweren-aktienrueckkauf-an/ http://uyu.local/bnp-paribas-erzielt-rekordgewinn-und-kuendigt-milliardenschweren-aktienrueckkauf-an/#respond Fri, 07 Apr 2023 00:20:34 +0000 https://new-template.local/?p=1777 […]]]> Paris, Frankfurt Die französische Großbank BNP Paribas hat 2022 einen Rekordgewinn von 10,2 Milliarden Euro verbucht, ein Plus von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. BNP-Chef Jean-Laurent Bonnafé sprach am Dienstag in Paris von einem „sehr soliden“ Ergebnis. „Alle Motoren der Gruppe haben gut funktioniert“, sagte er.

Die Gewinnsteigerung im vergangenen Jahr gelang der Bank trotz eines schwächeren Schlussquartals. So verdiente die Bank von Oktober bis Dezember mit 2,15 Milliarden Euro 6,7 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Damit lag das Ergebnis auch unter den Prognosen der Analysten, die etwa 2,37 Milliarden Euro erwartet hatten.

Bonnafé wollte den leicht abgeschwächten Zahlen des vierten Quartals keine allzu große Bedeutung beimessen und verwies darauf, dass die Bank ihre Geschäftsziele anhebe: BNP rechnet nun mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum des Nettogewinns von mehr als neun Prozent bis 2025 statt wie bislang mit mehr als sieben Prozent.

Das französische Institut plant, im laufenden Jahr Aktien für rund fünf Milliarden Euro zurückzukaufen. Etwa vier Milliarden Euro stammen aus dem kürzlich abgeschlossenen Verkauf des US-Ablegers Bank of the West. Knapp eine Milliarde Euro ist Teil des geplanten Programms zur Kapitalrückgabe an die Aktionäre.

Finanzvorstand Lars Machenil sagte, dass die erste Tranche des Aktienrückkaufs in Höhe von 2,5 Milliarden Euro im ersten Halbjahr kommen werde, die zweite dann nach dem Sommer. Für das Programm benötigt BNP noch die Genehmigung der Europäischen Zentralbank (EZB), was aber als Formsache gilt. Machenil rechnet damit, dass der Aktienrückkauf „ungefähr Ende März“ beginnen könne.

Die Nachrichten kamen bei den Anlegern gut an, am Morgen legte die Aktie um gut ein Prozent zu.

BNP Paribas profitiert wie viele andere Banken von der Geldpolitik der Notenbanken. Seit dem vergangenen Sommer hat die EZB die Zinsen im Euro-Raum fünfmal in Folge angehoben, zuletzt am vergangenen Donnerstag auf drei Prozent.

Davon profitiert die Einheit „Commercial, Personal Banking & Services“, zu der auch das Privatkundengeschäft der Bank gehört. Dank der Zinserhöhungen konnte BNP Paribas in diesem Segment einen Vorsteuergewinn von acht Milliarden Euro einfahren, etwa 24 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch die Handelsaktivitäten an den Märkten waren angesichts der Inflations- und Rezessionsängste stark, insbesondere in den Bereichen Zinsen, Devisen und Rohstoffderivate. Davon profitierte die Commercial & Institutional Einheit (CIB). Hier stieg der Vorsteuergewinn um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 5,4 Milliarden Euro.

Verkauf des US-Ablegers Bank of the West abgeschlossen

Den Deal zum Verkauf seines US-Ablegers Bank of the West hatte BNP Paribas vergangene Woche abgeschlossen, nachdem im Januar die amerikanischen Regulierungsbehörden grünes Licht gegeben hatten.

Die französische Großbank wird dadurch nach eigenen Angaben einen positiven Sondereffekt von 2,3 Milliarden Euro im ersten Quartal des laufenden Jahres verbuchen. Insgesamt beträgt der Ende 2021 mit der Bank of Montreal vereinbarte Kaufpreis für die US-Filiale mehr als 16 Milliarden Dollar.

BNP Paribas verfügt über freie Mittel von mehr als sieben Milliarden Euro, die das Geldhaus für Investitionen in Technologie und Zukäufe nutzen will. Große Übernahmen sind laut Bonnafé aber nicht geplant. Stattdessen wolle die Bank „organisch“ wachsen. Denkbar seien Akquisitionen im Versicherungsbereich oder von „kleinen Firmen im Asset-Management-Bereich“.

BNP Paribas hat sich mit dem Verkauf der kalifornischen Bank of the West aus dem Privatkundengeschäft in den Vereinigten Staaten zurückgezogen, bleibt auf dem US-Markt aber mit seinem Investmentbanking präsent. Laut Bonnafé sollen die USA ein „strategischer Pfeiler“ der Bank bleiben. Im November hatte BNP Paribas mitgeteilt, die Aktivitäten seiner Aktienanalysefirma Exane in den USA auszubauen.

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Inflation und hohe Zinsen sorgen für Einbruch auf dem Immobilienmarkt http://uyu.local/inflation-und-hohe-zinsen-sorgen-fuer-einbruch-auf-dem-immobilienmarkt/ http://uyu.local/inflation-und-hohe-zinsen-sorgen-fuer-einbruch-auf-dem-immobilienmarkt/#respond Fri, 07 Apr 2023 00:19:14 +0000 https://new-template.local/?p=1774 […]]]> Die Zahl der Immobilientransaktionen war im vierten Quartal deutlich rückläufig. Dabei machten sich die wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht nur auf dem Markt für Privatimmobilien bemerkbar.

 

In Deutschland herrscht eine Immobilien-Flaute: Wie eine Studie von EY zeigt, ist das Transaktionsvolumen des Immobilienmarktes hierzulande im Jahr 2022 deutlich eingebrochen. Mit rund 67 Milliarden Euro lag das Dealvolumen um 40 Prozent unter dem Vorjahreswert und konnte sich knapp oberhalb des 15-Jahres-Durchschnittes, der bei 57,9 Milliarden Euro liegt, positionieren. „Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine und der darauf folgenden Energiekrise, der Inflation sowie dann notwendigen Zinsanhebungen erleben wir auch am Immobilienmarkt eine Zeitenwende“, wird Florian Schwalm, Managing Partner bei EY Real Estate und Autor der Studie, im Rahmen einer Veröffentlichung zitiert. „Die Vorzeichen haben sich fundamental gedreht: Wir beobachten nicht nur teils eingefrorene Transaktionsmärkte, sondern auch sinkende Preise über die meisten Nutzungsarten und Lagen hinweg.“

Volumen im Gewerbeimmobilienbereich halbiert

Besonders im vierten Quartal wurde die Immobilienflaute deutlich. Bloomberg zufolge hätten hier die gestiegenen Finanzierungskosten viele Investoren abgeschreckt. Im letzten Jahresviertel sei das Transaktionsvolumen bei Gewerbeimmobilien um rund die Hälfte auf 9,9 Milliarden Euro eingebrochen, so die Nachrichtenagentur. Als Gründe werden in dem Bericht insbesondere die gestiegenen Zinsen sowie die nachlassende Konjunktur genannt. Zusätzlich belastete die Rekordinflation den Markt.

Für Marcus Zorn, Chef von BNP Paribas Real Estate Deutschland, geht es dabei insbesondere auch um unterschiedliche Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern. Viele große Transaktionen, die sich bereits in der Vermarktungsphase befunden hätten, seien deshalb nicht zustande gekommen, wird der Experte in dem Bericht zitiert. „Vor allem die erheblich gestiegenen Finanzierungskosten haben dazu geführt, dass die Kaufpreiserwartungen vieler Verkäufer und die Kaufpreisangebote vieler Investoren erheblich voneinander abweichen. Der auch aus früheren Krisen bekannte Prozess der notwendigen Annäherung der Kaufpreisvorstellungen an ein für beide Seiten faires Niveau läuft zwar, ist aktuell aber noch nicht abgeschlossen.“

Wohnimmobilienmarkt ebenfalls eingebrochen

Deutlich bemerkbar machten sich die Belastungsfaktoren auch im Markt für Wohnimmobilien. Auch hier nennen die Immobilienexperten der BNP die historisch hohe Inflation als Grund für die Immobilienflaute. Hier brach das Transaktionsvolumen einer BNP-Studie zufolge im Jahr 2022 um 74 Prozent ein. Bundesweit seien im vergangenen Jahr gut 13,1 Milliarden Euro in größere Wohnungsbestände investiert worden. Im Jahr zuvor war hier noch ein Rekordergebnis vermeldet worden, allerdings hatte es mit der Übernahme von Deutsche Wohnen durch Vonovia auch eine Großtransaktion gegeben. Mit Blick auf den langjährigen Durchschnittswert sei das Transaktionsvolumen um rund ein Drittel unterschritten worden.

Insgesamt wurden im abgelaufenen Jahr rund 310 Transaktionen getätigt, damit gab es wenig Veränderung zum langjährigen Durchschnitt. Das Dealvolumen habe mit durchschnittlich 42 Millionen Euro aber deutlich unter dem Wert vergangener Jahre gelegen.

Wenig optimistische Aussichten für 2023

Auch im laufenden Jahr dürfte sich der Immobilienmarkt in Deutschland zunächst nicht deutlich erholen. Das Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt von EY, bei dem über 250 Immobilieninvestoren wie Banken, Immobilienfonds oder -Reits, institutionelle Investoren sowie vermögende Privatpersonen und Family Offices befragt wurden, zeigt eine wenig optimistische Einschätzung: Demnach gehen über drei Viertel der befragten Investoren davon aus, dass das Investitionsvolumen für Immobilien im Jahr 2023 sinkt. Zwischen 50 und 55 Milliarden Euro an Transaktionsvolumen erwarten die Experten. Dennoch bewerten rund zwei Drittel der Umfrageteilnehmer den deutschen Immobilienmarkt als „attraktiv“ oder „sehr attraktiv“.

Als Transaktionshemmnisse im laufenden Jahr haben die Investoren unterdessen fünf Punkte genannt: Eine anhaltende Diskrepanz bei den Preisvorstellungen, eine weiter vorherrschende Unklarheit über die Konjunktur und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, unsichere Finanzierungsbedingungen, ein steigendes Risikobewusstsein und ESG-Risiken.

Eine relative Preisstabilität erwarten die Experten bei Logistikimmobilien, während im Büro- und Wohnsegment wohl Preisabschläge zu erwarten sein dürften. Ebenfalls rückläufige Preise erwarten die Investoren im Segment der Ferien- und Businesshotellerie, deutlicher abwärts soll es unterdessen preislich bei Shoppingcentern gehen.

Auch Marus Zorn von BNP Paribas Real Estate Deutschland rechnet damit, dass sich der schwache Trend vom Jahresende 2022 bis ins Jahr 2023 halten wird. Zumindest für das erste Halbjahr geht er von einer Fortsetzung der Entwicklungen aus 2022 aus. In der zweiten Jahreshälfte sei dann mit einem Umschwung zu rechnen, so der Experte.

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Serie Geldanlage: Anleihen – sind sie besser als Festgeld? http://uyu.local/serie-geldanlage-anleihen-sind-sie-besser-als-festgeld/ http://uyu.local/serie-geldanlage-anleihen-sind-sie-besser-als-festgeld/#respond Tue, 04 Apr 2023 22:37:20 +0000 https://new-template.local/?p=1708 […]]]> Wenn Dir das Auf und Ab an den Börsen suspekt ist, Dich die niedrigen Festgeld-Zinsen aber auch nicht vom Hocker reißen, hast Du vielleicht schon mal über Anleihen nachgedacht.

Früher war das einfach. Seit Ende der Sechziger konnten Anleger einen „Schatz“ kaufen: den Bundesschatzbrief. Das war eine beliebte, weil sehr sichere Art, Geld zu parken und samt Zinsen wieder zurückzubekommen. Doch die Bundesrepublik Deutschland stellte 2013 die Ausgabe ihrer Schatzbriefe ein.

1. Bundesschatzbriefe gibt es nicht mehr, was nun? 

Heute ist es viel schwerer, ein gutes festverzinsliches Wertpapier zu bekommen. Der Markt für solche Anleihen ist sehr vielschichtig. Und wer nicht genau hinschaut, bekommt das Schlechteste beider Welten: niedrige Renditen und schwankende Kurse.

Eine Anleihe ist eine verbriefte Art, jemandem Geld zu leihen. Dem Staat oder auch einem Unternehmen. Zu einem festgelegten Termin, beispielsweise in zehn Jahren, verspricht dieser Schuldner, Dein Geld zurückzuzahlen. Zudem ist vereinbart, dass Du bis dahin regelmäßige Zinszahlungen bekommst.

Nun gibt es vor allem zwei Besonderheiten, die eine Anleihe von – sagen wir – einem Sparbuch oder Festgeld unterscheiden.

2. Das Risiko eines Verlustes

Punkt eins: Wenn es mies läuft, ist das Geld zum Rückzahlungstermin futsch. Oder zumindest ein Teil davon. Damit die Länder nicht ganz pleitegehen, haben zum Beispiel Griechenland und Argentinien in der Vergangenheit sogenannte Schuldenschnitte mit ihren Gläubigern vereinbart. 2012 halbierte sich so auf einen Schlag der Wert griechischer Staatsanleihen. Die Bundesrepublik Deutschland hat dagegen immer pünktlich gezahlt.

Auch bei Unternehmen, die Anleihen ausgeben, gibt es große Unterschiede: Das Spektrum reicht vom soliden Schwarzbrotkonzern bis zum kriselnden Industriedinosaurier.

 

Griechenland Fahne
Bild: tatakis / GettyImages

 

3. Auch Anleihen werden an der Börse gehandelt

Die zweite Besonderheit: Viele Anleihen werden an der Börse gehandelt und können daher mal mehr, mal weniger wert sein. Sie haben also einen schwankenden Kurs wie Aktien. Ratingagenturen sollen mit ihren Bewertungen helfen, die Kreditwürdigkeit der Anleiheschuldner einzuschätzen. Trotzdem bleibt die Sache komplex.

Daher unser Rat: Wenn Du schon ein Risiko eingehst, um mehr Rendite erzielen zu können, dann greife lieber zu Aktien, die in Indexfonds (ETFs) gebündelt sind. Den risikoarmen Teil Deiner Geldanlage deckst Du dagegen besser mit Festgeld und Tagesgeld ab.

4. Warum Festgeld meistens besser ist

Wie an einer Anleihe klebt auch an Deinem Festgeldkonto ein konkreter Zinssatz. Du bekommst mindestens das Geld heraus, das Du eingezahlt hast. Bei einer Anleihe ist das nicht unbedingt der Fall. Deutsche Staatsanleihen sind an der Börse so begehrt, dass eine negative Rendite herauskommt, wenn Du sie jetzt an der Börse kaufst. Bei zehnjährigen Papieren aktuell rund -0,6 Prozent pro Jahr. Ein weiterer Pluspunkt: Anders als bei einer Anleihe garantiert Dir jemand die Rückzahlung. Die gesetzliche Einlagensicherung deckt in der EU 100.000 Euro pro Sparer und Bank ab.

5. Wer kauft Anleihen mit Minusrendite?

Trotzdem sind etwa deutsche oder österreichische Anleihen Bestseller, wie die erste Corona-Anleihe der EU, eine 100 Jahre laufende Anleihe aus Österreich oder die neu eingeführte deutsche Anleihe mit nachhaltigem Touch. Das erklärt sich, wenn man sich deren Investoren genauer anschaut. Darunter sind kaum Privatleute. Mit dem Aus der Bundesschatzbriefe richtet sich die deutsche Finanzagentur überhaupt nicht mehr direkt an Kleinsparer. Die können über ihr Wertpapierdepot zuschlagen, wenn die Laufzeit schon begonnen hat. Banken, Versicherungen und andere Dickschiffe nehmen die Negativrendite zähneknirschend hin, weil sie keine bessere Option sehen, ihr Geld sicher zu lagern.

6. Der Mix macht’s: Anleihen-ETFs

Wenn Du trotzdem gerne Anleihen in Dein Depot legen möchtest, solltest Du in unseren Ratgeber schauen. Vielleicht sind Anleihen-ETFs eine Idee für Dich. Diese Fonds gibt es nämlich nicht nur mit Aktien, sondern auch mit Anleihen. Automatische Robo-Advisor nutzen sie gern für die risikoarme Portion der Geldanlage. Erwarte aber, gerade in der absehbaren Zukunft, keine Rendite-Wunder, und achte auf gute Rating-Zensuren. Die Ausfallrisiken für schwächere Unternehmen und Staaten dürften eher zu- als abnehmen.

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Auch wichtig diese Woche: Festgeld, Corona-Auszeit, Steuern – und Wählen! http://uyu.local/auch-wichtig-diese-woche-festgeld-corona-auszeit-steuern-und-waehlen/ http://uyu.local/auch-wichtig-diese-woche-festgeld-corona-auszeit-steuern-und-waehlen/#respond Tue, 04 Apr 2023 22:36:34 +0000 https://new-template.local/?p=1705 […]]]> Unser Aufruf: Geh zur Wahl!

Vor dieser Bundestagswahl sind viele noch unentschlossen. Das liegt auch daran, dass dieses Mal keine Kanzleramtsinhaberin antritt. Die Pläne der Parteien spielen eine größere Rolle als sonst. Verbraucherthemen waren selten so wichtig wie jetzt: Sei es die Frage, ob Steuern für manche erhöht werden, wie sich die Altersvorsorge entwickelt oder was wir künftig für eine Mietwohnung zahlen müssen. Und dann wäre da noch der Klimaschutz und die Frage, was das kostet. In vier Sondernewslettern haben wir für Dich untersucht, was die Parteien bei WohnenRente und Steuern vorhaben – und wie Du mit Klimaschutz sogar Geld sparen kannst. Auch unsere Podcasts zur Wahl helfen bei der Entscheidung. Viel Erfolg dabei!

Festgeldzins: Mal wieder über 1 Prozent

Es geht nicht immer nur bergab mit den Zinsen: Der schwedische Bezahldienstleister Klarna* bietet auf neue Festgeldkonten derzeit 1,04 Prozent pro Jahr, wenn Du das Geld zwei Jahre dort anlegst. Allerdings sind mindestens 5.000 Euro erforderlich. Alle Zinssätze und Laufzeiten findest Du in unseren Tabellen am Ende des Newsletters.

Bund fördert Corona-Auszeit für bedürftige Familien

Familien mit kleinem Einkommen oder einem Angehörigen mit Behinderung können ab Oktober mit einem dicken staatlichen Zuschuss ein paar Tage Urlaub machen. Sie brauchen für bis zu sieben Übernachtungen mit Verpflegung in einer gemeinnützigen Familienferienstätte nur rund 10 Prozent der Kosten selbst zu tragen. Den Rest übernimmt der Bund im Rahmen der „Corona-Auszeit für Familien“. Die Aufenthalte sind ab sofort und pro berechtigter Familie buchbar – je einmal für dieses Jahr und das kommende Jahr. Schnell sein lohnt sich, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Voraussetzung ist unter anderem, dass für den Nachwuchs Anspruch auf Kindergeld besteht. Die Einzelheiten beschreibt das Familienministerium.

Steuerzinsen: Finanzämter setzen Zinsen vorerst auf 0

Die Finanzverwaltung hat entschieden, wie sie das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Steuerzins umsetzt: Die Richter hatten den Zinssatz von 6 Prozent pro Jahr als zu hoch bewertet. Wenn Du eine Steuererstattung erwartest, musst Du nichts tun. Die Finanzämter setzen in neuen Bescheiden vorerst Erstattungs- und Nachzahlungszinsen aus. Erst wenn der Bundestag einen neuen Zinssatz festgelegt hat – das muss er spätestens Mitte kommenden Jahres –, will das Finanzamt die Bescheide rückwirkend ändern. Genauso geht es vor, wenn Du Steuern nachzahlen musst. Mehr dazu im Ratgeber.

Steuervorteile für Corona-Helfer

Freiwillige Helfer in Impfzentren können für ihre nebenberufliche Tätigkeit entweder die Übungsleiter- oder die Ehrenamtspauschale geltend machen. Die steuer- und sozialversicherungsfreie Übungsleiterpauschale bis zu 3.000 Euro im Jahr 2021 kommt für Helfer infrage, die unmittelbar an der Impfung beteiligt waren – in Aufklärungsgesprächen oder beim Impfen selbst.

Die Ehrenamtspauschale bis zu 840 Euro steht Dir hingegen zu, wenn Du während der Pandemie in der Verwaltung oder in einer Organisation geholfen hast. Die Regelung gilt auch schon für 2020, wobei damals die Höchstbeträge niedriger waren (2.400/720 Euro). Die Pauschalen machst Du geltend in Deiner Steuererklärung.

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Wie Du aus Festgeld das meiste machst http://uyu.local/wie-du-aus-festgeld-das-meiste-machst/ http://uyu.local/wie-du-aus-festgeld-das-meiste-machst/#respond Tue, 04 Apr 2023 22:33:28 +0000 https://new-template.local/?p=1699 […]]]> Lange Zeit gab es beim Sparen so gut wie keine Zinsen, inzwischen bekommst Du bei den besten Festgeld-Angeboten wieder bis zu 3,3% pro Jahr (bei drei Jahren Anlage). Aber was, wenn die Zinsen noch weiter steigen? Dann ärgerst Du Dich im Nachhinein, alles jetzt schon festgelegt zu haben.

Dafür gibt es die Zinstreppe: Das Geld wird auf mehrere Festgeldkonten mit unterschiedlichen Laufzeiten aufgeteilt. Du profitierst damit von hohen Zinsen, musst Dein gesamtes Geld aber nie für eine lange Zeit binden und kommst regelmäßig an einen Teil davon ran.

Und so funktioniert’s:

  1. Bestimm den Gesamtbetrag, den Du anlegen möchtest. Z. B. 30.000€.
  2. Teil den Gesamtbetrag auf, je nachdem wie viele Stufen Du in Deiner Zinstreppe haben möchtest. Z. B. drei Stufen mit je 10.000€.
  3. Leg jeden Betrag auf einem separaten Festgeldkonto mit einer unterschiedlichen Laufzeit an: 10.000€ auf ein Konto mit einem Jahr, 10.000€ auf ein Konto mit zwei Jahren und 10.000€ auf ein Konto mit drei Jahren Laufzeit. Wähl die Laufzeiten so, dass jedes Jahr ein Konto fällig wird und damit ein Teil des Geldes wieder frei wird.

Und so geht’s dann weiter: Wenn das erste Konto nach einem Jahr fällig wird, schaust Du Dir die dann aktuellen Zinsangebote an und legst das Geld wieder bestmöglich an – und zwar für drei Jahre. Wenn Du immer so weitermachst, wird jedes Jahr eine Summe fällig. Du profitierst so jedes Jahr von den aktuell besten Festgeldzinsen und kommst trotzdem jedes Jahr an einen großen Teil Deines Geldes ran.

Die besten Festgeld-Angebote findest Du jede Woche hier im Newsletter und auch täglich aktuell in unserem Ratgeber.

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Kennst Du schon diese 5 versteckten Facts über ETFs? http://uyu.local/kennst-du-schon-diese-5-versteckten-facts-ueber-etfs/ http://uyu.local/kennst-du-schon-diese-5-versteckten-facts-ueber-etfs/#respond Tue, 04 Apr 2023 22:32:18 +0000 https://new-template.local/?p=1696 […]]]> In Teil 1 haben wir Dir letzte Woche schon verraten, warum auf die durchschnittlichen 7% Rendite bei ETFs kaum Verlass ist. Wusstest Du schon? Dann gibt’s hier noch mehr Facts für Dich:

1. Thesaurierer kaufen weitere Aktien

Dein thesaurierender ETF schüttet keine Dividenden aus – was also macht er mit dem Geld? Fakt ist: Du bekommst nicht einfach weitere ETF-Anteile, sondern von den Dividenden kauft der ETF einfach weitere Aktien. Natürlich nur solche, die schon in Deinem ETF drin sind. Dadurch steigt dann der Wert Deiner ETF-Anteile, also der Kurs Deines ETFs. Mehr Anteile hast Du aber nicht – dafür sind sie wertvoller als bei einem ausschüttenden ETF.

2. Der Kurs eines ETF-Anteils sagt nichts aus

Sagen wir, ein ETF auf den MSCI-World hat einen Kurs von 72€ und ein anderer einen Kurs von 9,50€. Das sagt überhaupt nichts darüber aus, ob einer besser ist als der andere. Es ist eher so wie in der Bäckerei: Zehn Brötchen kosten zehnmal mehr als eines. Im „billigeren“ ETF steckt also einfach weniger von allen Zutaten.

Der Anfangspreis eines ETF-Anteils wird recht willkürlich festgelegt, wenn er an die Börse geht. Wichtig ist nur, wie sich dieser Kurs verändert – also ob er steigt oder fällt. Und entscheidend bei der Auswahl ist viel eher, in welchen Index der ETF investiert, wie die Aktien verteilt sind (wird in viele Aktien investiert oder in wenige?) und ob er thesauriert oder ausschüttet.

3. US-Dollar oder Euro im Namen des ETFs? Egal!

Das zeigt, in welcher Währung der Index gehandelt wird. Dich braucht aber eigentlich nur zu interessieren, wie viele Euro Dir abgebucht werden, wenn Du etwas (ver-)kaufst und in welcher Währung die enthaltenen Aktien gehandelt werden. Bei weltweiten ETFs wird das häufig der US-Dollar sein.

4. Dein Geld geht nicht an Microsoft, Apple & Co.

Denn ein ETF kauft die Aktien ja selbst ein – und zwar in aller Regel nicht von den Unternehmen direkt, sondern von einem anderen Aktionär. Dein Geld geht also nicht an die Unternehmen. Heißt das, das bringt den Unternehmen gar nichts? Naja, doch. Denn durch den Einkauf der Aktien steigt der Kurs minimal und wird entsprechend gestärkt, was natürlich gut fürs Unternehmen ist.

5. Anfang 2024 zahlst Du automatisch Steuern auf ETFs

Nämlich auf die sogenannte Vorabpauschale – das ist eine Art fiktiver Ertrag. Den musst Du versteuern, wenn Dein thesaurierender ETF innerhalb eines Jahres Gewinn gemacht hat. Und wie wird dieser fiktive Ertrag berechnet? Mit dem Basiszins. Der war die letzten Jahre negativ – deswegen gab’s auch keine Vorabpauschale. Doch 2023 ist er auf 2,55% gestiegen.

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